Bauernregeln für den Januar

winter-639802_AD

Allgemeine Wetterregeln für den Januar

  • Anfang und Ende vom Januar zeigen das Wetter fürs ganze Jahr.
  • Die Erde muß ihr Bett-Tuch haben, soll sie der Winterschlummer laben.
  • Gibt’s im Januar Wind von Osten, tut die Erde langsam frosten.
  • Hat der Januar viel Regen, bringt’s den Früchten keinen Segen.
  • Im Januar viel Regen und wenig Schnee, tut Saaten, Wiesen und Bäumen weh.
  • Ist der Januar sehr naß, bleibt leer des Winzers Faß.
  • Ist der Januar warm, Gott erbarm.
  • Januar ganz ohne Schnee tut Bäumen, Bergen, Tälern weh.
  • Januar ganz ohne Schnee tut Bäumen, Bergen und Tälern weh.
  • Januar kalt und rauh nutzt dem Getreidebau.
  • Januar trocken und rau, nützt dem Getreideanbau.
  • Je frostiger der Januar, desto freundlicher das Jahr.
  • Je frostiger der Januar, je freudiger das ganze Jahr.
  • Soll man den Januar loben, muss er frieren und toben.
  • Wächst das Gras im Januar, so wächst es schlecht im ganzen Jahr.

Wetterregeln für den Januar bezogen auf das Jahr

  • Auf trockenen, kalten Januar folgt viel Schnee im Februar.
  • Fehlen dem Januar Schnee und Frost, gibt der März sehr wenig Trost.
  • Kommt der Frost im Januar nicht, zeigt im März er sein Gesicht.
  • Lässt der Januar Wasser fallen, lässt der Lenz es gefrieren.
  • Braut der Januar Nebel gar, wird der Frühling naß fürwahr.
  • Der Januar muss krachen, soll der Frühling lachen.
  • Gelinder Januar bringt spätes Frühjahr.
  • Wenn im Januar viel Nebel steigt, sich ein schönes Frühjahr zeigt.
  • Wenn im Januar viel Nebel steigen, wird sich ein schönes Frühjahr zeigen.
  • Ist der Januar hell und weiß, kommt der Frühling ohne Eis, wird der Sommer sicher heiß.
  • Ist der Januar kalt und weiß, kommt der Frühling ohne Eis.
  • Im Januar dickes Eis, im Mai ein üppig Reis.
  • So viele Tropfen im Januar, so viel Schnee im Mai.
  • Wieviel Regentropfen ein Januar, soviel Schneeflocken im Mai.
  • Wirft der Maulwurf im Januar, dauert der Winter bis Mai sogar.
  • Wirft der Maulwurf seine Hügel neu, währt der Winter bis zum Mai.
  • Auf harten Winters Zucht folgt gute Sommerfrucht.
  • Ist der Januar hell und weiß, wird der Sommer gerne heiß.
  • Wächst das Gras im Januar, ist’s im Sommer in Gefahr.
  • Im Januar viel Muckentanz verdirbt die Futterernte ganz.
  • Januar muss vor Kälte knacken, wenn die Ernte soll gut sacken.
  • Knarrt im Januar Eis und Schnee, gibt’s zur Ernt‚ viel Korn und Klee.

Lostage

1. Januar:

  • Am Neujahrstag kalt und weiß, wird der Sommer später heiß.
  • Am Neujahrstage Sonnenschein, läßt das Jahr uns fruchtbar sein.
  • Anfang und Ende vom Januar zeigen das Wetter für ein ganzes Jahr.
  • Die Neujahrsnacht still und klar, deutet auf ein gutes Jahr.
  • Morgenrot am ersten Tag, Unwetter bringt und große Plag‘.
  • Wenn’s um Neujahr Regen gibt, oft um Ostern Schnee noch stiebt.
  • Wie Sankt Kathrein (25.11.) wird’s Neujahr sein.

2. Januar: Basillus

  • Wie der Basillus, so der September.

4. Januar: Makarius 

  • Makarius das Wetter prophezeit für die ganze Erntezeit.
  • Wie das Wetter am Markarius war, so wird der September trüb oder klar.

6. Januar: Heilige Drei Könige

  • Die Heiligen Drei Könige bauen eine Brücke oder brechen ein.
  • Die Heiligen Drei Könige kommen oder gehen im Wasser.
  • Dreikönigsabend hell und klar, verspricht ein gutes Erntejahr.
  • Heilige Dreikönig sonnig und still, der Winter vor Ostern nicht weichen will.
  • Ist Dreikönig hell und klar, gibt’s viel Wein in diesem Jahr.
  • Ist’s bis Dreikönig kein rechter Winter geworden, holt er sich danach auch keinen Orden.
  • Kam bis Dreikönig der Winter nicht, dann kommt er auch bis Ostern nicht.
  • Von Weihnachten bis zum Dreikönigstag, auf’s Wetter man wohl achten mag, denn wie das Wetter sich da verhält, so ist es die neuen Monate bestellt.
  • War bis Dreikönigstag kein Winter, so kommt auch kein strenger mehr dahinter.
  • Wie sich das Wetter vom Christfest bis Dreikönig hält, ist es meist auch danach bestellt.
  • Zeigt der Winter bis Dreikönig selten sein grimmiges Gesicht, dann zeigt er es auch bis Ostern nicht.

7. Januar: Valentin 

  • Sankt Valentin nimmt die Feiertag hin.

8. Januar: Erhard 

  • Sankt Erhard mit der Hack‘, steckt die Feiertag‘ in den Sack.
  • Sankt Erhard mit der Hack‘, steckt die Wintertage in den Sack.
  • Wenn es dem Severin gefällt, dann bringt er mit die große Kält‘.

9. Januar: Julian 

  • Sankt Julian bricht das Eis, oder er bringt’s mit von seiner Reis.

10. Januar: Amalie 

  • An Amalie Sonnenschein, bringt viel Korn und Weizen ein.

14. Januar: Paulus 

  • Ist der Paulustag gelinde, folgen im Frühjahr rauhe Winde.
  • Sankt Paulus klar, gutes Jahr, bringt er Wind, regnet’s geschwind.

15. Januar: Habakuk

  • Die Schnake, die hat leichtes Spiel, bringt der Januar der Wärme viel. Jedoch sticht uns’re Mücke nicht – schwillt auch nicht Habakuk’s Gesicht.
  • Spielt auch die Muck‘ um Habakuk, der Bauer nach dem Futter guck.

16. Januar: Theobald

  • Der Theobald, der Theobald, der macht unsere Häuser kalt.
  • Die Kälte, die kommt angegangen, wenn bei Theobald die Tage langen.
  • Wie das Wetter an Marzellus war, wird’s im September: trüb oder klar.

17. Januar: Antonius 

  • Der Antonius mit dem weißen Bart, wenn’s da nicht regnet, er mit dem Schnee nicht spart.
  • Um Antonius nehmen die Tage zu um eine kleine Mönchesruh‘.
  • Wenn an Sankt Anton die Luft ist klar, gibt es ein recht trock’nes Jahr.

20. Januar: Sebastian

  • An Fabian und Sebastian fängt Baum und Tag zu wachsen an.
  • Fabian im Nebelhut, der tut den Pflanzen gar nicht gut.
  • Fabian im Nebelhut, tut den Bäumen gar nicht gut.
  • Fabian, Sebastian, da steigt der Saft den Baum hinan.
  • Sebastian je kälter und heller – dann werden Scheuer und Fässer um so völler.
  • Sonnenschein um Fabian und Sebastian, läßt den Tieren das Futter ausgah’n.
  • Sturm und Frost an Sebastian, ist den Saaten wohlgetan.
  • Tanzen um Fabian schon die Mücken, muß man später den Kühen das Futter bezwicken.
  • Um Fabian und Sebastian, da fängt der Baum zu saften an.
  • Um Fabian und Sebastian, da nimmt auch der Tauber die Taube an.

21. Januar: Agnes

  • Die Agnessonne hat weder Kraft noch Wonne.
  • Sonnenschein am Agnestag, die Frucht wurmstichig werden mag.
  • Wenn Agnes und der Vinzenz (22.01.) kommen, wird neuer Saft im Baum vernommen.
  • Wenn Sankt Agnes gekommen, wird neuer Saft im Baum vernommen.
  • Ziehen Wolken am Agnestag über den Grund, bleibt die Ernte stets gesund.

22. Januar: Vinzenz

  • An dem Tag Vinzenzius, jede Rebe treiben muss.
  • An Sankt Vinzent, da hat der Winter noch kein End‘.
  • An Sankt Vinzent, da hat der Winter noch kein End‘.
  • An Vinzenzi voller Sonnenschein, der läßt uns hoffen auf Korn und Wein.
  • Geht der Vinzenz im Schnee, so gibt es viel Heu und Klee.
  • Hat der Vinzenz Wasserflut, ist es für den Wein nicht gut.
  • Kommt Sankt Vinzenz tief im Schnee, bringt das Jahr viel Heu und Klee.
  • Scheint die Sonne an Vinzenzi blaß, mit gutem Wein füllt sie das Faß.
  • Vinzenzi Schein – bringt viel Wein.
  • Wie das Wetter zu Vinzenz war, wird es sein das ganze Jahr.
  • Zu Vinzenzi Sonnenschein, bringt viel Korn und Wein.

23. Januar: Klemens 

  • Dem Heiligen Klemens traue nicht, denn selten zeigt er ein mild`Gesicht.

25. Januar: Paulus

  • Am Tage Pauli Bekehr – der halbe Winter hin, der halbe Winter her.
  • Ist an Pauli Bekehr das Wetter schön, werden wir ein warmes Frühjahr seh’n.
  • Ist an Pauli Bekehr das Wetter schön, werden wir ein warmes Frühjahr seh’n;
    ist es aber feucht und schlecht, dann kommt das Frühjahr spät als fauler Knecht.
  • Ist es an Paulus klar, kommt ein gutes Jahr. Hat er Wind, regnet’s geschwind.
  • Ist Sankt Paulus kalt mit Sonnenschein, da wird das Jahr wohl fruchtbar sein.
  • Je kälter unser Pauli und auch heller – desto voller werden Scheuer und Keller.
  • Scheint die Sonne schön an Pauli Bekehrung, dann bringt es den Früchten gute Bescherung.
  • Wenn die Sonne am Paulustag lacht, wird auch ein gutes Jahr gebracht. Wird es aber schneien oder regnen, kann uns ein mäßiges Jahr begegnen.
  • Wenn’s an Pauli regnet oder schneit, dann folget eine teure Zeit.

26. Januar: Timotheus 

  • Timotheus bricht`s Eis, hat er keins, dann macht er eins.

27. Januar: Julian 

  • Sankt Julian zerbricht das Eis, bricht er es nicht, umarmt er es.

30. Januar: Martina 

  • An Martina Sonnenschein, verheißt viel Frucht und guten Wein.
  • Bringt Martina Sonnenschein, hofft man auf viel Korn und Wein.
  • Scheint an Martina die Sonne mild, ist sie der guten Ernte Bild.
  • Wenn der Jänner viel Regen bringt, werden die Gottesäcker gedüngt.

31. Januar: Virgilius

  • Anfang und Ende vom Januar zeigen das Wetter für ein ganzes Jahr.
  • Friert es hart auf Virgilius, im März noch viel Kälte kommen muss.

(gesammelt von kmp)

Schreibe einen Kommentar